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15.12.2018

Weihnachten in Japan

Das Weihnachtsfest, wie es heute in Japan gefeiert wird, hat sich erst in der Meiji Zeit (1868-1912) zu diesem entwickelt. Den Startschuss soll damals eine gehobene, japanische Lebensmittelkette gegeben haben, in dem sie mit einem festlich beschmückten Weihnachtsbaum im Schaufenster für Aufsehen sorgte. Ab dieser Zeit soll der Marketing-Kampf der Firmen begonnen haben, der zur Entstehung der heutigen Form des „Weihnachtenfeierns“ beigetragen hat.
 
 Aber was ist so anders in Japan?

Kein Date? Unangenehm...
Weihnachten ist in Japan ein bisschen wie Valentinstag: Unangenehm wenn man niemanden für ein Date hat. Die berühmtesten Weihnachtslieder in Japan erzählen über Pärchen oder nicht erwiderte Lieben. Die Medien festigen das Image indem Sie an Weihnachten romantische Liebesgeschichten verfilmen oder Christmas Blind Dating Shows zeigen. 


Warteschlange vor dem KFC
In Japan hat sich das Weihnachts-marketing von KFC ausgezahlt. Bereits vor Weihnachten stehen die Menschen Schlange um die X-Mas Specials für Familie und Partner zu erwerben. Das Rezept zu diesem Erfolg? Vielleicht der 24. Dezember, der ein stinknormaler Arbeitstag ist und keine Zeit zum Kochen lässt…

Die schneeweiße Weihnachtstorte
Die mit Zuckerfiguren und Schokolade dekorierte, schneeweiße Sahnetorte ist in Japan so selbstverständlich ein Teil des Festes wie der Tannenbaum. Ursprung soll hier wieder eine japanische Konditoreikette gewesen sein, die solch eine Torte 1922 an Weihnachten verkaufte.


Von den USA inspiriert?
Bereits einige Wochen vor Heiligabend entstehen überall in den Städten so genannte „Christmas Illuminations“. Eine ganze Landschaft von Weihnachtsmotiven aus bunten Leuchtketten, die passend zu Musik ihre Farben ändern. Die Idee kommt vermutlich aus den USA, aber die Japaner haben es noch ein Level höher gebracht.